Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

Herr Dr. Bornmann ist vom 19.10. bis zum 23.10.2020 im Urlaub.

Die Vertretung in dringenden Fällen übernehmen Frau Küchenthal, Frau Dr. Dittbrenner und unsere Weiterbildungsassistentin Frau Oelze.

Ihr Praxisteam

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

aus aktuellem Anlass nachfolgender Text zur Kenntnisnahme:

DEGAM Patienteninformation

Bin ich mit dem Coronavirus infiziert?

Wichtig: Bei zunehmender Ausbreitung des neuen Coronavirus [SARS-CoV-2] muss man bei Atemwegsbeschwerden (Halsweh, Husten, Schnupfen) und/oder Fieber immer daran denken, dass eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vorliegen kann. Grundsätzlich sind auch die Grippe und andere Erkältungskrankheiten mögliche Gründe für solche Beschwerden.

Was ist das Coronavirus?

Das erstmals im November 2019 in China aufgetretene Virus SARS- CoV-2 (Erkrankungsname: COVID-19) hat sich inzwischen weltweit verbreitet. Es führt auch in Deutschland zu unterschiedlich schweren Atemwegserkrankungen. Meistens verläuft die Infektion recht mild.

2-14 Tage (im Mittel 5-6 Tage) nach einer Ansteckung können Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern.

Bin ich am Coronavirus erkrankt?

Jede Erkrankung mit Atemwegssymptomen oder Allgemeinbeschwerden (Fieber) kann momentan eine Infektion mit SARS- CoV-2 sein, insbesondere wenn Sie Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten. Bleiben Sie zunächst zuhause.

Falls möglich, sollte eine Testung auf das Coronavirus in einem Testzentrum erfolgen. Ob das immer möglich ist, ist regional unterschiedlich. Bitte besprechen Sie das mit Ihrem Hausarzt.

Nutzen Sie bitte folgende Kontaktmöglichkeiten:

Wichtig: Wenn Sie eine ärztliche Praxis betreten, tragen Sie bitte unbedingt einen Mund-Nasen-Schutz (wie beim Einkaufen).

Verlauf der Infektion/Erkrankung

Eine Infektion verläuft in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle mit geringen Beschwerden, besonders oft bei jungen und gesunden Menschen. Eine Infektion kann auch ohne jede Beschwerde erfolgen – diese Menschen können die Infektion trotzdem weitergeben.

In einem kleinen Teil der Fälle kann es zu schweren Krankheitsverläufen kommen, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen.

Ältere Menschen mit folgenden Krankheitsbildern gehören zu den Gruppen, die öfter schwere Krankheitsverläufe zeigen:

  • Bluthochdruck
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Asthma, Chronische Lungenkrankheiten/Rauchen
  • Immunschwäche

Alter alleine (also ohne Vorerkrankungen) stellt nur einen geringen bis moderaten Risikofaktor dar.

Sollten Sie schwere Symptome entwickeln (hohes Fieber, Atemnot) setzen Sie sich bitte unverzüglich mit Ihrem Arzt in Verbindung, in bedrohlichen Notfällen mit dem Rettungsdienst (Tel. 112).

Wie kann ich mich schützen?

Empfohlene Hygienemaßnahmen helfen vor einer Ansteckung:

  • Vermeiden Sie nicht zwingende, persönliche Kontakte mit anderen Menschen, siehe Robert-Koch-Institut: Kontaktreduzierung
  • Halten Sie grundsätzlich – insbesondere in geschlossenen Räumen – einen Abstand von ca. 2 m von anderen Personen (Schutz von besonders gefährdeten älteren bzw. kranken Menschen).
  • In allen Bundesländern ist ein Mund-Nase-Schutz beim Einkaufen und bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel vorgeschrieben.
  • Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen Gel (in Drogeriemärkten meist erhältlich).
  • “Korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase (danach entsorgen) oder Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels – nicht in die Hände!
  • Wenn Sie krank sind, bleiben Sie zu Hause! (Das gilt für Menschen mit Infekten und für Risikopatienten). Wenn Sie es für notwendig halten, rufen Sie den Hausarzt/die Hausärztin an.

Bin ich gegen das Coronavirus immun?

Nur wenn Sie nachweislich mit dem Coronavirus in ziert bzw. an COVID-19 erkrankt waren, können Sie von einer Immunität ausgehen. Die momentan verfügbaren Antikörpertests bringen keine weitere Sicherheit und sollten nicht zur Klärung der Immunität bei einzelnen Menschen eingesetzt werden. Sie machen nur im Rahmen von Studien Sinn.

Aktuelle Maßnahmen

  • Um die COVID-19-Pandemie zu bewältigen, braucht es die Solidarität aller, insbesondere die Solidarität von Gesunden mit Kranken und von Jungen mit Alten, nicht nur in der eigenen Familie.
  • Helfen Sie mit und achten Sie auf Einhaltung der bundesweit geltenden Maßnahmen: maximale Kontaktreduzierung, Abstand halten, Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. Diese Maßnahmen verlangsamen die Ausbreitung des Coronavirus.
  • Unterstützen Sie nach Möglichkeit Verwandte, Bekannte oder Nachbarn, die Gespräche, Aufmunterung oder andere Hilfen benötigen.
  • So trage Sie zum Schutz der Risikogruppen bei und helfen, einen raschen Anstieg schwerer Krankheitsfälle zu verhindern, der zu einer Überlastung des Gesundheitssystems und vermeidbaren Todesfällen führen könnte.

Hausarzt
Achtung: nicht direkt in Ihre Praxis gehen, sondern erst Kontakt aufnehmen per Telefon/Fax/E-Mail, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

– Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Tel. 116 117 und lokales Testzentrum

– Gesundheitsamt (Suche nach PLZ)

Ursprungsversion Jana Kötter, www.hausarzt.digital Überarbeitung Michael M. Kochen
Konzeption und wissenschaftliche Redaktion SLK-Leitungsteam der DEGAM Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin © DEGAM Stand 07.05.2020

DEGAM

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

aufgrund der sich sehr schnell sich verändernden Situation, haben wir uns, zu Ihrem und unserem Schutz dazu entschieden, Patienten nur noch nach vorheriger telefonischer Anmeldung in die Praxis zu lassen.

Die Tür ist verschlossen!

Bitte rufen sie uns unter 030/7412346 an.

Haben sie einen Termin? Bitte klingeln!

Rezeptwünsche, Überweisungen und Nachfragen gern per Telefon (bitte mehrfach versuchen) oder per Briefkasten/Email.

Ihr Praxisteam